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Es gibt ja schon nicht sehr viele Veganer insgesamt betrachtet, einige davon sind Yogis.. Würde mich mal interessieren, wie das bei euch war. Wie seid ihr vegan geworden? Hatte es etwas mit Yoga zu tun oder ist es unabhängig davon gewesen? Was ist so der Hauptbeweggrund? Eher die gesunde Ernährung oder das Mitgefühl mit den Tieren?

Namasté
Chandi

Tags: vegan

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 385 X ANGESCHAUT

Antworten auf diese Diskussion im Yoga Forum

Liebe Larissa und liebe Yogi(ni)s,

meiner Meinung nach können alle Tiere vegan ernährt werden, ggf. mit Ernährungsergänzungsmittel.

Hier ein Beitrag zu diesem Thema: http://mein.yoga-vidya.de/xn/detail/2029221:Comment:74877

Das ist übrigens OT.

Namaste, Frieden, Licht, Mitgefühl und Liebe

Yogi108

Hallo zusammen, können natürlich. Wir Menschen können uns auch nur von Fleisch und tierischen Produkten ernähren- fragt sich bloß, mit welchen Folgeerscheinungen. Als Beispiel: Hund hat kurzen Darmtrakt/ Mensch hat langen, Verwertungszeit von Fleisch/Knochen um die ca 6-8 Stunden, Verwertungszeit Stärke um die 20 Stunden, hohe Konzentration von Salzsäure im Magen für die Zerspaltung von Eiweiß. Reißzähne, keine Mahlflächen wie beim Menschen für pflanzliche Produkte.
Keine Enzyme im Speichel zur Zerlegung von Stärke wie beim Menschen, erhöhter Wurmbefall bei Tieren, die mit Stärke/Gemüse etc. ernährt werden. Wurmbefall bei gesunden mit rohem Fleisch ernährten Hunden/Katzen gleich null.

Ich halte sehr viel von "artgerecht", also jedem Lebewesen das Essen, was für ihn vorgesehen ist. Ich würde niemals meine Lebensweise / Weltanschauung auf ein mir anvertrautes Lebewesen projizieren. Schließlich bin ich dann diejenige, die den Krebs etc. beim anderen Lebewesen verursacht hat (Freigängerkatzen können sich noch selber helfen, ein wildernder Hund wird meist nicht toleriert....)

Zum Thema Ergänzungsmittel- mittlerweile gibt sogar die Pharmalobby so halbwegs zu, daß die meisten mehr schaden als nutzen. Ich z.B. ernähre mich ohne Ergänzungen. Man kann die Vitamine im Obst/Gemüse für uns Menschen nicht vergleichen mit isolierten Vitaminen (meist künstlich und wenn natürlich, dann aus dem Zusammenhang gerissen)- Für Fleischesser sind die Eiweiße/Mineralien etc. im Fleisch halt lebensnotwendig und nicht ersetzbar durch Pulver, die man über ein Mais/Sojagemisch streut. Ich (für meinen Teil) würde es halt fair finden, wenn Veganer, die kein Fleisch füttern wollen, auf vegan lebende Haustiere umsteigen (Pferde, Ziegen, Kaninchen etc.)

Liebe Grüße Larissa

Liebe Larissa und liebe Yogi(ni)s,

Du bist schon wieder OT. Wenn Du über dieses Thema diskutieren willst, mache bitte einen neuen Thread auf.

Namaste, Frieden, Licht, Mitgefühl und Liebe

Yogi108

Hallo,
Mein Weg zum Veganer fing tatsächlich mit Yoga an.

Ich habe schon immer irgendwie Sport gemacht, laufe viel mit meinem Hund durch die Natur und habe trotzdem immer mit ein paar Pfunden Übergewicht zu kämpfen gehabt, was ich mal runter und leider auch wieder rauf bekam.
Vor zwei Jahren habe ich angefangen täglich Yoga zu üben (was ich auch immer noch mache, das gehört mittlerweile wie Zähneputzen dazu). Zwei Monate später habe ich einen Heilpraktiker aufgesucht, bei dem ich an einem Programm zur Ernährungsumstellung begann. Da gehörte allerdings noch Fleisch dazu. Ich habe sehr schnell abgenommen und mein Wunschgewicht bis heute gehalten.
Seit 1 1/2 Jahren habe ich das Fleisch gegen Tofu, Hüsenfrüchte und co. ausgetauscht. Ich mochte keine Tiere mehr essen. Milch und Butter gehörte irgendwie schon lange nicht mehr zu meinem Ernährungsplan. Allerdings Ziegenkäse und Eier. Mittlerweile bin ich aber auch davon weg.
Ich kann einfach nicht mehr darüber hinweg sehen, was die herkömmlichen Nahrungsmittel, Kosmetika, Waschmittel und co. für Tierleid verusachen.
Ein Problem sehe ich allerdings immer noch darin, wenn ich außer Haus esse, eingeladen bin bei Freunden (die alle noch nicht vegetarisch sind), oder zu Feierlichkeiten mit Sahnetorte. Ich bin da nun in meinem Freundes- und Bekanntenkreis noch ein echter Exot. Für mich wird schon extra vegetarisch aufgetischt. Aber vegan stößt dann doch auf ein sehr sehr großes Kopfschütteln. Meine Freunde und meine Familie haben meine Entwickung in den letzten zwei Jahren mit einigem Stirnrunzeln, zum großen Teil aber auch Aktzeptanz beobachtet.
Meinen Mann und meinen Sohn muss ich leider immer noch mit Fleisch bekochen. Mir fällt es nicht sehr leicht und ich ekel mich auch dabei. Sie konnte ich noch nicht überzeugen, Die gucken nur angewiedert auf meinen Gemüseteller mit Tofu ;-).

Zum Thema Haustiere:
Ich habe Zwei Katzen, die noch herkömmliches Futter bekommen. Aber meine Hündin Fee ist seit einem halben Jahr Vegetarier :-) Es bekommt ihr sehr gut, und es schmeckt ihr (meine Familie denkt noch, dass sie ganz normales Futter bekommt ;-)

Ich bin überzeugt davon, dass mich Yoga dazu gebracht hat, nicht mehr die Augen zu verschließen und mich zu verändern. Ich wünsche mir sehr, dass ich da einiges weiter geben kann, was mich Yoga lehrt.

Namaste´

Das ist alles sehr interessant. Wahrscheinlich gibt es so viele Wege zum Veganismus wie es Menschen gibt.. Bin froh, dass ich niemanden bekochen muss. Bzw. wäre ich sowieso nicht bereit diese "selbstverständliche Frauenarbeit" zu übernehmen. Ich koche für mich und meine Gäste, wenn ich welche habe plus meine Tochter, wenn sie mitessen möchte. Das heißt dann aber, dass sie auch mal etwas Veganes für uns kocht bzw. backt. Sie backt zur Zeit lieber.
Ihr habe ich immer mal Fleischersatz angeboten, um vom Fleisch wegzukommen. Sie hat inzwischen vegane Würstchen gefunden, die ihr BESSER wie Fleisch schmecken. Damit macht sie sich ihr Lieblingsessen Currywurst :-)
Wäre so etwas vielleicht auch was für deine Familie?

Namasté
Chandi

http://www.yogan-om.de/erfahrungsberichte/ hier ganz viele vegane Erfahrungsberichte :)

Hallo zusammen,

ich wurde erst vegetarierin und dann vegan. Yoga hat nichts damit zu tun und Gesund war ich schon immer. Mir taten die Tiere sehr leid und ich wollte nicht mehr Teil dieser Maschinerie sein. Es ist gar nicht so schweirig vegan oder vegetarisch zu leben wie ich es immer gedacht habe und ich bin heute sehr froh diesen Schritt gemacht zu haben. Man könnte es auch mit einerEntgiftung verbinden dann fällt es einem leichter dabei zu bleiben!

Verfolge die Berichte schon einige Zeit und finde es sehr spannend! Weiter so.

Dominik Kalyana sagt:

http://www.yogan-om.de/erfahrungsberichte/ hier ganz viele vegane Erfahrungsberichte :)

Hi,

ich habe mich auch aus ethischen Gründen für eine vegane Lebensweise entschieden. die Beste Entscheidung meines Lebens :)
Wenn ihr Lust habt, könnt ihr unter unter dem Link meinen Bericht lesen (gleich der Erste) sowie auch die von anderen Leuten.

http://www.culinaria-vegan.de/index.php?option=com_content&view...

LG
Steffi

Sehr schöner Bericht!!
LG
Chandi

Veganes Leben ist ein allumfassendes Sein auf unserem Planeten Erde. Zum Wohlwollen für Menschen, Tiere, Natureinheiten, Kosmos, Erdreich... LG aus Remagen Shiva Ananda.

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