Namasté ihr Lieben,
ich habe gerade mit Freude die schon vorhandenen Diskussionen zu Yoga und Entspannung/Meditation mit Kindern durchgelesen.
Ab September werde ich mit Schülern und Schülerinnen der 8. und 9. Klasse an meiner Schule eine Yoga AG machen und habe dazu einige Fragen. Was mich am meisten beschäftigt, ist die richtige Ansprache. Mit klassischem Kindayoga (hüpfende Frösche, gefährliche Piraten etc.) kann ich denen sicher nicht mehr ankommen, Erwachsenenyoga geht dagegen auch noch nicht.
Mir schwebt vor, nach einem Begrüßungsritual eine kurze Blitzlichtrunde zur Befindlichkeit zu machen und je nachdem, ob sie aufgekratzt, fröhlich, traurig, nervös etc sind, zunächst eine passende Atem- oder Entspannungsübung zu machen: Feueratem, wenn sie sehr müde sind, Entspannung mit positiven Affirmationen wenn sie Angst vor einer Arbeit haben etc... Aufwärmen mit dem Sonnengruß (und nach einer Weile mit Affirmationen) müsste gehen, denke ich, oder? Den Asana-Teil würde ich auch nicht wie im Erwachsenen-Yoga mit der Rishikesh Reihe gestalten, sondern ganz unterschiedliche Schwerpunktthemen setzen, manche körperlicher Art (Yoga gegen Stress und Kopfschmerzen z.B.) manche bezogen auf geistige Wirkungen (z.B. Yoga für mehr Mut und Selbstbewusstsein). Um zu entscheiden, welche Schwerpunktthemen die richtigen sind, frage ich am ersten Tag, mit welchen Vorerfahrungen und Wünschen sie die AG gewählt haben. Ich würde gerne eine Mischung anbieten aus 50-70% Asanas, die jeder für sich macht (Körperwahrnehmung und Konzentration stärken) und 30-50% Partnerasanas (Gemeinschaft stärken, spielerische Elemente zur Auflockerung). Nach einer Endentspannung mit Phantasie- oder Körperreise am Ende würde ich die Befindlichkeitsrunde wiederholen, und dann je nach Rückmeldungen entweder kurze Partnermassagen oder eine Meditation anleiten.
Was meint ihr dazu und was könnt ihr mir vielleicht noch dazu empfehlen? Und wie groß meint ihr dürfte dir Gruppe werden?
Liebe Grüße
Om Shanti
Svarani