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hallo,

dieses jahr hat mich ein gedanke immer wieder begleitet, den ich jetzt gerne mit euch teilen möchte:

jedes jahr werden in deutschland 45 millionen männliche hühnerküken am ersten tag ihres
lebens vergast und geschreddert.
wieso? weil die männlichen küken nicht so schnell fleisch ansetzen wie weibliche - das ist der grund!
45 millionen, am ersten tag ihres lebens...
immer wenn ich daran denke bin ich fassungslos und entsetzt!!

wass ist mit dem recht dieser tiere auf leben?
was mag in den menschen vorgehen, die diese grausame tat zu verantworten haben?
was geht in den menschen vor, die diese taten tun?
was geht in dem bauern vor, der hühner züchtet und solche taten in kauf nimmt?

was geht in dem verbraucher vor, der nur an möglichst billigem hühnerfleisch interessiert ist?

ist ihre seele nicht krank? und was ist mit dem system des geld regiert die welt - ist es nicht auch krank???

was denkt ihr und was ist zu tun?

hans-joachim

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hans-joachim sagt:

hallo ihr beiden,
das der bevorstehende tod oft verdrängt wird - stimmt sicher! ich habe einige jahre sterbebegleitung gemacht und weiß daher um das sterben und den tod!
eine frage die mich immer wieder beschäftigt ist, wie kann ich im bewusstsein des irgendwann kommenden todes so mein leben gestalten, das ich zum schluß meines lebens sagen kann: ich habe gelebt!!!

wie gestaltet ihr euer leben im angesicht des todes? das interessiert mich sehr!

hans-joachim
P.S. ich glaube schon das die seele erkranken kann und auch geheilt werden kann!


Ich möchte wenn ich sterbe auf ein erfülltes Leben zurückblicken.
Ich bin jetzt 63 und ich habe schmerzliche und freudige Erinnerungen, ich habe lustvolle Erinnerungen.
Ja, das ist eine dritte Kategorie.
Meine Erinnerungen, die mir das innere Licht bedeuten sind Erinnerungen an Situationen wo ich anderen Menschen gegenüber großzügig war. Und zwar aus einem Grund: Großzügigkeit ist ein Teil meines Wesens. In diesen Erinnerungen fühle ich mich authentisch.
Einer meiner Lehrer sagte einmal: nur dann wenn ich die Idee habe, das ich etwas verpasst oder nicht getan oder gelebt habe, nur dann will ich das Leben nicht hergeben und fürchte den Tod.
Und was ich in den letzten Jahren gelernt habe: Ich begrüße und segne alle meine Emotionen. Egal ob Zorn, Lust, Freude oder auch Schmerz.

Meine Idee ist: Wenn ich körperlos bin dann beneide ich vielleicht sogar ein Wesen das die Emotion Angst hat oder Schmerz. Ein körperloses Wesen kann keine Emotionen empfinden.

Also ich genieße meine Emotionen und bewerte sie nicht.
So werde ich den Tod annehmen und umarmen wenn ich diesen Körper verlasse.

Jaya mata Kali - Diamir



hans-joachim sagt:

hallo ihr beiden,
das der bevorstehende tod oft verdrängt wird - stimmt sicher! ich habe einige jahre sterbebegleitung gemacht und weiß daher um das sterben und den tod!
eine frage die mich immer wieder beschäftigt ist, wie kann ich im bewusstsein des irgendwann kommenden todes so mein leben gestalten, das ich zum schluß meines lebens sagen kann: ich habe gelebt!!!

wie gestaltet ihr euer leben im angesicht des todes? das interessiert mich sehr!

hans-joachim
P.S. ich glaube schon das die seele erkranken kann und auch geheilt werden kann!


Das mal runterladen und intensiv anhören:

Ich meine als mp3 herunterladen und auf ein Smartphone kopieren und 4 Wochen jeden lang einen Spaziergang und einen Teil davon anhören.

Elisabeth Kübler- Ross - Über den Tod und das Leben danach_Hörbuch


https://www.youtube.com/watch?v=i3L7nPasjow



om om om

danke für deine sehr persönliche sicht der dinge!
ja, keine erfahrung mehr bewerten - da bin ich noch nicht! ist aber auch nicht schlimm, denn ich habe gelernt, das ich keine stufe überspringen darf, das wäre nicht gut für mich. im moment steht bei mir im vordergrund überhaupt erfahrungen zu machen - lustvolle hatte ich bisher zu wenig in meinem leben.
ja den tod nicht mehr zu fürchten, wenn noch nicht alle erfahrungen gemacht sind - hört sich gut an. ich glaube aber auch, das immer etwas unerledigt bleibt, so ist es am ende eines jahres und so wird es auch am ende meines lebens sein.
etwas bleibt immer ungetan unerledigt ungelebt - das ist so, muss mich aber auch nicht traurig machen.
anfangs ging es um das sterben der küken - ist doch interessant wo wir gelandet sind in der diskussion.
ja ich beginne zu verstehen, das der tod die welt regiert!
hans-joachim

hallo ihr,

um noch mal auf meine ausgangsfrage zurück zu kommen, was ist zu tun??
ich bin mitglied bei peta, einem verein der sich um tierrechte kümmert, ich ernähre mich vegan und mache solche
misstände zum thema und doch bin ich noch nicht zufrieden damit was ich tue - man könnte immer mehr tun...
aber was?
ich glaube ich muss erstmal einen spaziergang machen, um mich zu besinnen und auf frische gedanken zu kommen!
wenn ihr noch rat wisst bitte unbedingt eine antwort hinzufügen!

alles liebe
hans-joachim

Unterschriftensammlung, Aufklärung, Demonstration...

hans-joachim sagt:

hallo ihr,

um noch mal auf meine ausgangsfrage zurück zu kommen, was ist zu tun??
ich bin mitglied bei peta, einem verein der sich um tierrechte kümmert, ich ernähre mich vegan und mache solche
misstände zum thema und doch bin ich noch nicht zufrieden damit was ich tue - man könnte immer mehr tun...
aber was?
ich glaube ich muss erstmal einen spaziergang machen, um mich zu besinnen und auf frische gedanken zu kommen!
wenn ihr noch rat wisst bitte unbedingt eine antwort hinzufügen!

alles liebe
hans-joachim

Was kann man tun?

Konsequent vegetarisch oder noch besser vegan leben.
Nicht anderen auf den Keks gehen, die das nicht tun.
Man kann das Licht der Welt sein ohne andere missionieren zu wollen.
Man kann Menschen helfen, die Hilfe benötigen.
Man kann die Welt und das Leben annehmen wie es ist.
Man kann in Erfahrung bringen, das Menschen, die einem weh getan haben, glaubten das wäre zu Wohl der Welt.
Man kann meditieren.
Man kann statt die ganz billigen Eier im Aldi die teueren kaufen, die das Doppelte kosten, oder gar keine Eier essen.
Man kann - wenn man die Zeit dazu hat - sich fragen, ist das was ich jetzt tun will, liebevoll?
Man kann die großen Lehrer studieren, Art Reade, Robert Betz, Neale Donald Walsch, Shankaracharya, Sukadev, u. a.
Man kann das Hua Hu Ching lesen. Ein Werk das Daoismus, das 900 Jahre eingemauert war und jetzt wieder lesbar ist.
Man kann - ja man muss - sich entscheiden ein zufriedenes und glückliches Leben zu führen.
Man kann im Freien seinen Körper trainieren und überwältigt sein von der unermesslichen Schönheit des Universums.
Man kann die Haltung annehmen, dass das Universum und alle Wesen verantwortlich sind. Es gibt keine Opfer.
Man kann die Haltung annehmen das man alles aber auch alles so geschaffen hat wie es ist und damit zufrieden sein.

Akzeptanz ist die Essenz des Dao.

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