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Namasté und Moin,

ich praktiziere seit einigen Monaten recht intensiv Pranayama und es scheint, als ob meine Kundalini so langsam erwacht. Eine Auswirkung bei mir ist eine deutlich gesteigerte Libido. Das ist natürlich nicht schlimm, aber ich würde diese Energie wenigstens zum Teil auch gern für mein Sadana nutzen. Leider habe ich in meiner Ausgabe des Kundalini-Buches von Swami Sivananda keine explizite Technik gefunden, wie ich diese Energie umwandeln kann bzw. welchem Chakra sie vor allem zugeordnet wird. Ich vermute Svadhisthana?

Hat jemand Tipps bzw. Techniken?

Om Shanti und viele Grüße
Max

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@mk: Ganz grundsätzlich gebe ich dir Recht. Dann bleibt aber die Frage, wo die geistige Arbeit in der Yogatätigkeit anfangen soll, worauf konzentrierst du dich, wenn alles ein Konstrukt ist?
Und, egal ob es Kundalini heisst oder nicht, was tun wenn der Körper im unteren Rücken bemerkbar wird auch ausserhalb der Zeit auf der Übungsmatte?

Kundalini Yoga ist ein bester innerer Energie-Kreislauf & verteilt sich energetisch entsprechend der Kunda Schlange im kompletten Körper. Yogaarbeit ist geistig-seelische Essenz, Geist Vollendung während dem Yoga & allen anderen Dingen des Seins. Realität ist einpünktich & die Visionen in die Wahrheits-Show sind ein bester Spiegel der Dualität des Individuum & der Welt.

Namastasje innerwisdom,

genau auf das was in deinem Kuenstler-Namen drin-steckt!

Die "innere Weisheit"!

Oder erstmal "einfacher ist halt, wenn einem die Anhaltspunkte fehlen und Mensch weiss nicht wie, wo was... z.B. das Mantra "Om", das ist wohl am schwierigsten, sagen viele.... om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, om, oder ram, ram, ram.... und dabei ist wichtig, kein Inhalt, der dem Kopf wieder irgendwas vermitteln koennte, um daraus wieder Konstrukte zu errichten, also eigentlich unbedeutend was fuer eine Formel, je einfacher je besser!....Ganz laut anfangs, so laut wie es geht und immer wieder. "om", spaeter leise, noch spaeter nur im Kopf, in den Gedanken stumm.. solange bis der Koerper so erfuellt davon ist wie ein voller Krug mit Wasser! mDas es irgendwannganz von selbst "resoniert"... Wenn Mensch, d.h. das was sich als "Ich" ueber die Sinne, mit der Welt indentifiziert, dann irgendwann davon, und nur davon voellig gesaettigt ist, dann erfaehrt Mensch dort eine Stille, eine Weite... die Ichlosigkeit, wie Schwerelosigkeit, eben die Freiheit , Losloesung von dem was da immer fragt, nagt und Zweifel aufwirft, an dessen Srelle die Gewisshaftigkeit des Seins tritt - dort, nur dort ist der Ort auf den Mensch sich konzentrieren sollte - dahin finden ist oben beschrieben, ganz einfach, aber oft wird die einfachste Methode, der einfachste, direkteste Weg nicht wahrgenommen - weil alles voller Konstrukte ist, die staendig, in "real time", wie von einem Supercomputer, in einer atemberaubenden Vielfalt und Kompliziertheit, neu erschaffen werden, staendig - um das zu verhindern, zu blockieren - gibt es Mantra und davon unzaehlige,das umfassendste und einfachste zugleich ist einfach "om" oder "aum" oder "aaaaaaaaaaaaaaaaauuuuuuuuuuuummmmmmmmmmmmmmmmm", ganz nach Geschmack, wichtig ist daran nur das dran bleiben... allmaehlich wird der "Geist in der Flasche" wach, dann bemerkt Mensch wie oft die Gedanken sich wieder melden und einen "verfuehren" wollen, was vorgaukeln.. "mach jetzt dies, oder mach das jetzt, das ist ja schrecklich, ach ist das schoen"... der Zeuge der dessen gewahr wird... das da Denken am schaffen ist - das ist das worauf Mensch sich konzentrieren sollte - denn das ist sein wahres Selbst, atman... das nur in der Gewahrwerdung sich mit paramatman verbinden kann um letztendlich ganz zu verschmelzen, aufzuloesen, wie der viel zitierte Regentropfen endlich ins Meer zurueckfaellt..... ! Darauf sollte Mensch sich konzentrieren und immer wieder fragen : "Wer oder was bin ich?"... om, om, om, om....!


hari bhol! und viel Spass...beim weiter machen!

innerwisdom sagt:

@mk: Ganz grundsätzlich gebe ich dir Recht. Dann bleibt aber die Frage, wo die geistige Arbeit in der Yogatätigkeit anfangen soll, worauf konzentrierst du dich, wenn alles ein Konstrukt ist?
Und, egal ob es Kundalini heisst oder nicht, was tun wenn der Körper im unteren Rücken bemerkbar wird auch ausserhalb der Zeit auf der Übungsmatte?

Kundalini & das Begehren glücklich zu sein. Eine neue Textgestaltung des Themas. Begehren ist eine Form von besitzen wollen, yogisch betrachtet im Sinne der inneren Gemeinschaft im Körpertempel & im Geist-Seele-Lebenskunst Bereich. In der Welt, in unserer Gemeinschaft bedeutet dies: Den spirituellen Energiekreislauf zu gestalten. Die 5 Elemente ergänzen sich & ergeben einen Erneuerungs-Zyklus, so daß die Elemente des Auflösungs-Zyklus entsprechend der Jahreszeiten eine Erneuerung & Harmonie des Begehrens mit Kunda-Energetik erzeugen in unseren Wesen.Das wichtigste dabei ist die Herzlichkeit zueinander & miteinander,für die verschiedensten Beziehungsformen. Eine Zeit der Introversion für neue schöpferische Elemente wechselt mit gemeinsamen Zeremonien des geistigen Feuers während einer Puja & anderen Sutra Ebenen.Diese Bereiche der Beziehungs zu sich selbst, sind bestens in Verbindung zur Natur, Bauwerken & eignen Lebensräumen. So rückt alles an die richtige Stelle im Sinne der Kunda Line. OM

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