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Leider suche ich immer noch Liebe, die andere mir geben sollen.

Einer meiner weisen Lehrer sagt:

"Die Suche nach Liebe von anderen hat ihre Ursache im Glauben an die eigene Unvollkommenheit."

Ich möchte den Glauben an die eigene Unvollkommenheit überwinden.

Hat jemand Tipps wie man das macht?

Jaya mata Kali - Diamir - Nanga Parbat

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Vortrag von Robert Betz: "Mich selbst lieben lernen"

Maybel sagt:

... Ich möchte den Glauben an die eigene Unvollkommenheit überwinden.
Hat jemand Tipps wie man das macht?...
Suche mal nach demjenigen, der an die eigene Unvollkommenheit glaubt!

Ich würde nicht vom Glauben an die eigene Unvollkommenheit, sondern viel eher vom Wissen um die eigene Unvollkommenheit sprechen. Um Leute, die sich selbst für vollkommen halten, würde ich einen großen Bogen machen!

Wozu führt es denn, wenn jemand sich für vollkommen hält? Doch wohl vor allem zu Rechthaberei, Arroganz sowie Geringschätzigkeit und Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Menschen.

Es gibt sicher vieles, was mich an mir selber stört und was ich ganz gerne loswerden würde - aber ganz sicher nicht das Wissen um meine Unvollkommenheit!

Ich habe auch Mühe mich selbst zu lieben und zu akzeptieren dass ich so wie ich bin schon vollkommen bin.
Gerade wenn mich Menschen kritisieren ziehe ich mich in mich zurück und leide heimlich. Aber nur privat. Im Beruf bin ich da sehr tough und selbstbewusst. Aber male ich zum Beispiel ein Bild und jemand weißt mich auf einen Makel oder eine Unproportionalität hin, dann verletzt mich das sehr, weil mir der Makel vielleicht schon aufgefallen ist und mich stört, aber ich das Bild nicht wegwerfen möchte wegen einer kleinen Inperfektion.
Ich habe in meinem Leben gerade in Kindertagen nicht viel Liebe erfahren und mache mich umsoabhängiger von Zuneigung und Freundschaft anderer. Ich leide unter meinen wenigen Freunden. Ich müsste wohl auch einen Weg finden mit mir selbst ein guter liebender Freund zu sein.
Danke für die Inspiration mir darüber Gedanken zu machen!

ich glaube, ich bin so vollkommen wie es nur möglich ist. sicher haben eltern, lehrer, chefs, kritiker versucht mir einzureden, das ich nicht vollkommen bin, aber das hatte auf dauer keinen erfolg.
wenn man sich selbst für vollkommen hält führt das meiner meineung nach nicht zu rechthaberei sondern zu dankbarkeit und demut für das empfangene leben und für alles was ich bekommen habe.
ich unterscheide immer die tatsache vollkommen zu sein von dem manchmal empfinden, das es noch etwas zu verbessern gilt - das gibt es immer!
gelassenheit, geduld, eigenliebe ist gefragt um das zu verstehen.
ja, ich glaube die eigenliebe kann immer noch wachsen trotz der vollkommenheit...

hans-joachim.

Langsam glaube ich das die Vollkommenheits-Kiste eine Falle ist.

Wirksam ist sich selber an nehmen.

Das macht glücklich.

Das ist schon eine sehr seltsame Diskussion hier, finde ich....

Ich sehe das so: Unsere Seelen haben sich dazu entschieden, hier auf der Erde zu inkarnieren, weil sie verschiedene Erfahrungen machen wollen, die man nur hier auf der Erde im materiellen Dasein machen kann. Vielleicht ist das die letzte Inkarnation oder wir brauchen noch einige mehr, um irgendwann alles erfahren und erlebt zu haben, was unsere Seele braucht.

So denke ich, kein Mensch ist vollkommen, aber jeder ist gut und genau richtig so wie er ist ! Auf seiner Stufe der Entwicklung und für die Erfahrungen, die seine Seele machen möchte, ist alles okay so, wie es ist. Es ist auch nicht zwingend notwendig, sich verändern oder verbessern zu wollen, aber manche möchten sich gerne weiterentwickeln und
andere eben (noch) nicht.

Aber im Endeffekt sind wir alle ein Teil, ein Aspekt des großen Ganzen und mit ihm in Liebe verbunden.

Was ist daran seltsam?

Turiya sagt:

Das ist schon eine sehr seltsame Diskussion hier, finde ich....

Ich sehe das so: Unsere Seelen haben sich dazu entschieden, hier auf der Erde zu inkarnieren, weil sie verschiedene Erfahrungen machen wollen, die man nur hier auf der Erde im materiellen Dasein machen kann. Vielleicht ist das die letzte Inkarnation oder wir brauchen noch einige mehr, um irgendwann alles erfahren und erlebt zu haben, was unsere Seele braucht.

So denke ich, kein Mensch ist vollkommen, aber jeder ist gut und genau richtig so wie er ist ! Auf seiner Stufe der Entwicklung und für die Erfahrungen, die seine Seele machen möchte, ist alles okay so, wie es ist. Es ist auch nicht zwingend notwendig, sich verändern oder verbessern zu wollen, aber manche möchten sich gerne weiterentwickeln und
andere eben (noch) nicht.

Aber im Endeffekt sind wir alle ein Teil, ein Aspekt des großen Ganzen und mit ihm in Liebe verbunden.

Seltsam deshalb, weil ihr hier darüber diskutiert, ob ein Mensch vollkommen ist oder sein kann und das nur, weil jemand sich im Laufe der Diskussion verschrieben hat und "vollkommen" anstatt "unvollkommen" geschrieben hat.

Eigentlich ist es doch klar, dass kein Mensch vollkommen sein kann, denn vollkommen ist nur der/die/das All-Eine, unser-e Schöpfer-in.

Man kann als Mensch also niemals Vollkommenheit erreichen, höchstens Transzendenz erlangen.


Außerdem seid ihr hier vollkommen von der Ausgangsfrage der Diskussion abgekommen.

Wir sind von der Ausgangsfrage abgekommen?
Ja, das ist richtig.
Das sind imho die interessantesten Diskussionen überhaupt. Das nennt man auch Spontanität.

Wir sind vollkommene Wesen. Wir sind vollkommen geschaffen. Die Unvollkommenheit ist die Illusion, Und das Streben nach Vollkommenheit. Es ist ein Streben nach dem was schon längst da ist.
Ist einer der Grundsätze des Vedanta.
Satchitananda swaropuham. (Ich bin Sein, Wissen, Glückseligkeit)

Du kannst natürlich etwas anderes glauben. Das ist deine Entscheidung.

Und dieser Glaubenssatz  wird dir dann immer wieder vom Universum bestätigt werden.

Jaya mata Kali - Diamir




Turiya sagt:

Seltsam deshalb, weil ihr hier darüber diskutiert, ob ein Mensch vollkommen ist oder sein kann und das nur, weil jemand sich im Laufe der Diskussion verschrieben hat und "vollkommen" anstatt "unvollkommen" geschrieben hat.

Eigentlich ist es doch klar, dass kein Mensch vollkommen sein kann, denn vollkommen ist nur der/die/das All-Eine, unser-e Schöpfer-in.

Man kann als Mensch also niemals Vollkommenheit erreichen, höchstens Transzendenz erlangen.


Außerdem seid ihr hier vollkommen von der Ausgangsfrage der Diskussion abgekommen.

Wäre Vollkommenheit, also völlige Freiheit von Sünde, für Menschen machbar, dann hätte Jesus nicht am Kreuz sterben müssen. Dass er das aber getan hat, dafür bin ich ihm zutiefst dankbar.
Ich habe mich entschieden, dieses unfassbare Geschenk anzunehmen, weil mir klar geworden war, dass ich mich selbst niemals erlösen kann. Was für eine ungeheure Erleichterung, als ich feststellen durfte, dass ich das auch gar nicht muss.

"......und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir denen vergeben, die an uns schuldig geworden sind." Das wird, so lange ich lebe, immer mein Gebet sein.

Vollkommenheit und Sündlosigkeit sind für Menschen nicht erreichbar, wohl aber gegenseitiges Verzeihen und immer wieder Neuanfänge. Das ist es letztlich, was jedes Zusammenleben erst erträglich macht.

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@ Diamir: Ich denke, das gilt vielleicht für unsere Seelen, aber hier in unserer materiellen Welt ist nichts vollkommen und alles Maya. Nun leben wir aber hier in unserem materiellen Körper und machen hier in der Illusion so unsere verschiedenen Erfahrungen.

Wer sagt das eigentlich: Ich bin Sein, Wissen, Glückseligkeit. ? Sagt das Gott, ein Engel, ein Prophet oder ein Mensch? Dieser Satz ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen, der Kontext, in dem es gesagt wurde, fehlt. So kann man gar nicht sagen wie es gemeint ist.

@Maeggie: Ich glaube, dass die christliche Lehre, so wie sie heute von den Kirchen gelehrt wird, nicht das ist, was Jesus gemeint hat.

Wieso zum Beispiel konzentriert man sich immer auf die Kreuzigung, die Schmerzen, das Blut und auf den Tod von Jesu ? Immer wird von Tod, Sünde und der Erlösung vom Bösen gesprochen. Ich glaube Jesu, wollte genau das Gegenteil, er wollte, dass wir erkennen, dass wir gut sind und geliebt werden. Dass wir immer und jeder für sich selbst die Verbindung zum Schöpfer haben.

Das wirklich Erstaunliche und Wichtige, worauf man sich eigentlich konzentrieren sollte, ist doch die Auferstehung und die Vergeistlichung, also die Transzendierung von Jesu ! Daran sollen wir erkennen, das wir geistige Wesen sind und zum Schöpfer, zur Einheit zurückkehren können.

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