Yoga Vidya Community mein.yoga-vidya.de

Yoga Vidya Community für Ayurveda, Yoga, Meditation und Spirituelles Leben

Warst du schon mal in einem Yoga Vidya Seminarhaus oder einem Yoga Vidya Zentrum? Dann schreibe doch über "dein erstes Mal":
  • Wie hast du von Yoga Vidya gehört?
  • Woran hast du teilgenommen?
  • Welche Erfahrungen hast du gemacht?
  • Was war am Anfang schwer, was leicht?
  • Was hast du gelernt, was für dich besonders wichtig wurde?
  • Was hat sich in deinem Leben verändert?
Lass andere wissen, wie deine ersten Erfahrungen bei Yoga Vidya waren.
Das ist auch eine schöne Übung, über seine Yoga Vidya Anfänge zu schreiben. Manchmal hilft es einem selbst, sich bewusst zu machen, warum man bei Yoga Vidya begonnen hat, und welche Wirkungen es gehabt hat. Manchmal ist das Zurückbesinnen auf seine spirituellen Anfänge eine gute Grundlage für geeignete Vorsätze.

 

Tags: erfahrung, vidya, yoga

DIESER BEITRAG WURDE BISLANG: 2220 X ANGESCHAUT

Hierauf antworten

Antworten auf diese Diskussion

Hallo, liebes Yoga Vidya-Team,

Nachdem ich schon etwa ein halbes Jahr hier täglich im Forum gelesen und auch diskutiert hatte, habe ich mir im Oktober 2011 dann mal ein Wochenende "Yoga und Meditation für Anfänger" in Bad Meinberg gegönnt. Obwohl ich es sonst mit "Esotherik" gar nicht so habe, wollte ich mich ganz unvoreingenommen und offen auf alles einlassen. Hat auch gut geklappt. Gerade zum Beispiel das Mantrasingen morgens und abends hat mir richtig gut gefallen. War für mich wie ein kleiner Urlaub in einem anderen Land..

Was mir persönlich gefehlt hat, da ich ganz allein gekommen bin, war ein Gesprächspartner. Meine Zimmergenossinnen waren mehr oder weniger immer unterwegs. Gespräche in der Gruppe beim Vortrag über Yoga und Meditation gab es auch nicht wirklich, dafür war die Gruppe auch viel zu groß. Mir hätte es jedenfalls viel Spaß gemacht, mehr über die Hintergründe und Motivationen der anderen Teilnehmer zu erfahren, aber dazu waren es wie gesagt einfach zu viele. Auch zu den vorgetragenen Themen wie "Karma" hätte ich eigentlich tausend Fragen gehabt, die ich aber in diesem Rahmen nicht stellen konnte. Ich persönlich würde lieber für einen Kurs etwas mehr zahlen und dafür in kleineren Gruppen betreut werden.

Aber insgesamt hat es mir sehr gut gefallen und ich werde auf jeden Fall wiederkommen. Allerdings bringe ich mir nächstes Mal etwas Süßes für Morgens mit... Mein Blutzuckerspiegel war, glaube ich, total unten durch das fehlende Frühstück und dadurch, dass es keine Süssung zum Tee gab..Abends esse ich gewöhnlich gar nicht, das war nahrungstechnisch schon etwas ungewohnt..

Liebe Grüße

Claudia

Ich kenne Yoga Vidya nur aus dem Internet.
Aber Ihr habt soviele Antworten auf meine Fragen, das Ihr ein ständiger Begleiter meines Lebens seid. Wenn ich mich virtuell vor Euch verneigen könnte, so würde ich mich mehrmals täglich vor Euch verneigen. Danke. Es ist schön, das es Euch gibt.

ich hab durch Zufall Ihre mp3 im Internet gefunden.
Ich weiss uberhaupt nicht auf welchem Weg ich eigentlich bin, aber Ihre Vortraege beruhigen mich, auch selbst die Art der Artikulation.
Ich bin eine Orientalistik-studentin in Heidelberg, komm aber urspruenglich aus Weissrussland. Von Herz aus bin ich aber eine Sängerin und beschäftige mich mit archaischen Gesang.
Zur Zeit stecke ich in einer Krise - habe mir mein Arm gebrochen und irgendwie geht alles schief. Wenn ich aber nicht weiter weiss, dann höre ich Sie an und es wird ein bißchen leichter. Und dafür wollte ich Ihnen danken. Es bedeutet wirklich viel für mich.

(kam per Email - wurde vom Yoga Vidya Redaktionsteam hier reingestellt).

Ich werde auch versuchen Sie persönlich in Bad Meinberg zu besuchen, weil ich fühle mich dem Platz und Ihnen angenehm angezogen.

Liebes Yoga-Vidya-Team,
vor kurzem forderte ich Ihren Übungsplan mit den Yoga-Grundstellungen an. Es dauerte nicht lange und schon erhielt ich Post von Ihnen. Ich möchte mich herzlich für diesen Service bedanken !!! Das Poster kann ich als Anfängerin sehr gut gebrauchen, und da auch ein Katalog über Ihre Angebote in Ihren Yoga-Zentren dabei war, werde ich sicher bald persönlich vorbei schauen.
Herzliche Grüße von einer noch sehr am Anfang stehenden Yoga-Liebhaberin !

Ich praktiziere die Kunst des Yogen jetzt schon seit der Antike. Sagen wir seit 14 Jahren *zwinker*
Ich stöber schon länger auf dieser Seite herum und habe nun den entschluss gefasst mich hier anzumelden und dieser großartigen Community von Yogaisten beizutreten.
Ich freue mich schon auf viele Yoga Vidya Veranstaltungen.

Bis dahin verbleibe ich in innerer Ruhe

Euer Yoga-Yoda89

Hallo liebes Yoga Vidya- Team,
ich praktiziere Yoga nun seit ca. 5 Jahren, mal mehr mal weniger intensiv, und bin durch eine Yogafreundin auf euch aufmerksam geworden.
Im Frühjahr war ich dann eine Woche oben an der Nordsee zu den "Yogaferien": Es war eine intensive Erfahrung in einem Ashram zu leben, hatte ja eigentlich keine richtige Vorstellung, was mich da erwartet. Anfangs dachte ich, wo bin ich denn da gelandet, aber ich ließ mich treiben und ich habe diese Woche sehr genossen: die Regelmäßigkeit des Tages, die verschiedenen Veranstaltungen, das Essen und die netten Leute, die ich getroffen habe. Auch die Ausflüge in die nähere Umgebung waren schön. Es gab zwar manchmal organisatorischen Probleme, aber die lösten sich dann meist von selbst.
Ich habe mir vorgenommen, mir nun jedes Jahr, wenn es irgendwie möglich ist, solch eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Vielleicht fahre ich im Frühjahr nach Bad Meinberg für eine Woche und darauf freu ich mich jetzt schon.
Wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit.
Grüße von Dina

Hallo liebes Yoga-Vidya Team,

mein erster Kontakt mit Yoga Vidya war durch meine erste Yogalehrerin in einer Volkshochschule, die bei Euch die Ausbildung absolviert hat. Diese Frau hatte so eine tolle Ausstrahlung und war so ruhig und angenehm im unterrichten, dass ich bis heute gerne an sie zurück denke.

Ein paar Jahre später habe ich mich dann getraut persönlich zu Yoga Vidya an die Nordsee zu fahren. Das Seminarhaus war noch relativ neu und auch teilweise etwas unübersichtlich dadurch, aber durch Gespräche mit Kursteilnehmern konnte man das ganz gut kompensieren. Ich habe zwei Wochenenden an der Nordsee verbracht. Yoga und Meditation für Anfänger und Fortgeschrittene. Ich gebe zu, dass erste Wochenende war schon sehr gewöhnungsbedürftig, da ich absolut keine Idee hatte (ausser von den Asanas und der Tiefenentspannung), was all die Dinge rundherum bedeuten. Das fing bei der Kleidung an, das Essen, auch z.B. die Murtis und Räucherstäbchen, das Mantra-Singen. Es war schon ein kleiner Kulturschock irgendwie und ich war sehr zwiegespalten, wie die ganze Sache mit meinem normalen Lebens-/Arbeits-Alltag zu kombinieren ist. Das zweite Wochenende war dann schon entspannter und hat mich dann wirklich neugierig gemacht. Ich habe mir dort im Shop ein Ayurveda-Kochbuch gekauft (das ich wirklich liebe und ein treuer Begleiter gewordeni st) und einen Anfängerkurs im Stadtzentrum in Hamburg besucht. Das hat mich dann darin bestätigt, dass ich irgendwann auch gerne die Ausbildung zur Yogalehrerin machen würde.

Zur Zeit nutze ich das Portal hier gerne um einige Diskussionen zu verfolgen. Ich mag auch sehr gerne den Live-Satsang, danke für diese tolle Erfindung!!! Auch liebe ich die Podcasts und die tgl. Inspirationen von Sukadev. Sie geben mir Halt, Stärke und Inspiration für meinen Alltag und mein spirituelles Fortkommen.

Herzlichen Dank an alle Yogi´s und Yoginni´s, die Yoga-Vidya und dieses Portal möglich machen :-)

Namaste,

Diana

Also ich habe Yoga Vidya das Erstemal auf der Rückseite von Schrot und Korn gesehen, da ich schon lange vor hatte Yoga zu machen,schnappte ich mir das Läppi und habe mir die Seite dort angeguckt. Zudiesem Zeitpunkt hatte ich gerade eine Diagnose einer schwerwiegenden cronischen Krankheit bekommen.
Ich war sofort begeistert von Yoga Vidya und habe mir den Übungsplan bestellt. Damit habe ich meine ersten Monate verbracht, ganz allein auf dem Wohnzimmerteppich. Nach ungefähr einem halben Jahr habe ich dann einen Yogakurs bei der VHS gemacht und war enttäuscht, dass es nicht meine geliebte Yoga-Vidya-Reihe war.
Mmmmmhhh, also wieder ran ans Läppi, die Yoga-Vidya-Seite durchgestöbert, wo es das nächstmögliche Center gibt.
Juhu, ich hatte es gefunden. Yoga-Vidya-Diepholz!!! Zwar nicht gerade um die Ecke aber 60km für eine schöne Yogastunde wollte ich wohl auf mich nehmen. Also habe ich mich gleich für einen Anfängerkurs angemeldet. Es war wie nach Hause kommen, als ich dort das Erstemal auf der Yogamatte lag. Nachdem Anfängerkurs kam der Mittelstufenkurs, dann noch ein Mittelstufen und was soll ich sagen, damit statt für mich fest................. ich will das, was mir Gutes passiert ist auch anderen weitergeben. Kurzum habe ich mich für die Ausbildung als Yogaleherin angemeldet.
Das ist jetzt genau 5Jahre her.
Was soll ich sagen, es geht mir super meine Krankheit ist verschwunden und bin unsagbar dankbar für den wunderbaren Weg den ich gehen durfte.

Winterliche Grüße
Anandamayi

Namasté,

ich bin im Internet auf die Yoga Vidya Asana Seiten gestoßen und habe dann freudestrahlend meiner Yogalehrerin von dieser tollen Einrichtung erzählt und so erfahren, dass sie bei YV ihre Ausbildung gemacht hatte. Beim spirituellen oder esoterischen Aspekt oder wie immer man das nennen will, ware ich mir zunächst nicht sicher, ob mir das zusagen würde oder auch der Ablauf im Ashram an sich. Ich entschloss mich also, zunächst einen Tag der offenen Tür zu besuche (zum Glück wohne ich nicht weit von BM) und meine Mutter als Verstärkung mitzunehmen. Das war dann auch ein sehr interessanter Tag, an dem ich an zwei Yogastunden, Mittagessen, Hausführung und Medititationseinführung teilgenommen habe. Wir entschlossen uns dann ein Seminar zu besuchen. Hier waren wir dann auch das erst Mal in einem Satsang und das hat uns schon sehr befremdet. Es lag aber wohl auch daran, dass wir ein sehr volles Wochenende erwischt hatte und nach der geführten Meditation im Sivananda Saal kaum Platz fanden. Alles in allem war das Wochenende irgendwo anstrengend, aber auch sehr spannend, denn ich habe viele neue Dankanstöße erhalten und konnte einiges davon im echten Leben schnell anwenden. So hatte ich Hilfe in einer Situation, die mit der ich sonst sicher nur viel schwieriger fertig geworden wäre. Und das hat mich quasi überzeugt. Ich komme heute immer wieder gern nach BM, meine YL-Ausbildung habe ich auch gemacht und unterrichte seit etwa einem Jahr selbst.

Liebe Grüße
Om Shanti
Bhavani

Hallo liebe Yogis,
Hatte bis 2009 das bild von yoga das sei was für Ökos....so haben mir das meine Eltern pressentiert-Meine Interessen gingen schon früh richtung Massage das sich mehr und mehr vertiefen wollte ;-) so beschloss ich 2009 die Ayurveda Gesundheitsberaterausbildung zu machen .Das ankommen im Westerwald Hm dacht ich schon wo bin ich den da u dann für die nexten 4 wochen....nach der abendlichen Vorstellrunde und nach dem leckeren Essen dachte ich so schlimm kann s nun nicht werden.Es Entwickelte sich alles sehr positiv machte eine super Ausbildung mit vielen netten Menschen jeden Tag yoga das mir sehr gut tat,u mir ein gaaaaanz anderes Bild gab.2010 war ich 3x als Karmayogi da und habe mich gleich zur yogalehrerausbildung angemeldet....es hat sich alles so Schritt für Schritt entwickelt ich danke für die Unterstützung .Danke den Menschen die an meine Seiter traten und mir tolle Impulse gaben -einfach sein im hier und jetzt....Namaste Purna

Ommm

Obschon ich in meiner Familie mit Yoga aufgewachsen bin, hatte ich immer schon den Traum gehabt Yoga systematisch zu lernen. Eines Tages entdeckte ich eine Anzeige von Yoga Vidya in einer Zeitschrift und beschloß dort anzurufen. Ich entschied mich bei Yoga Vidya zu lernen, weil man mir mitteilte, daß BYV die Lehren Swami Sivanandas folgen, den ich durch ein Buch names "Das Dreifache Yoga", zuvor kennengelern hatte. Bald kam ich zum frankfurter Yoga Vidya Zentrum und machte eine Probestunde mit. Die Stunde war angenehm, und ich beschloss mich die Yogalehrerausbildung zu machen obschon es mir gesundheitlich nicht gut ging und ich mich einer Operation unterziehen mußte. Der Wunsch Yoga zu lernen war so groß, daß ich meine Gesundheit verdrängte. Denn, in dem Moment erschien mir Yoga auf universelle Weise wichtig. Mir wurde klar, daß ich Yoga systematisch lernen und praktizieren mußte ganz gleich was in meinem Leben geschah.

Für mich fing mein erstes Erlebnis bei Yoga Vidya beim ersten Tag der Yogalehrerausbildung an, die im alten Yoga Vidya Zentrum in der Hanauerlandstraße in Frankfurt stattfand. Im dortigen Meditationsraum saßen wir alle, und es gab eine Einführung, bei der sich alle Teilnehmer vorstellten. Dann machte Sukadev eine Zeremonie, und jeder bekam ein Kunkum auf die Stirn. Das waren ganz erhebende Momente. Dann gingen wir alle in die Meditation. Die Energie war im Meditationsraum sehr stark und positive, aber ich hatte plötzlich widersinnige Gefühle und spürte Angst. Plötzlich sah ich mein damaliges physische Problem und fragte mich ob ich denn die Yogalehrerausbildung durchhalten könne. War mein Wusch nach dem Studium und der Praxis des Yoga größenwannsinnig? Vielleicht hätte ich abwarten sollen. Dieses Gefühl ließ mich nicht loß, und während der Meditation fragte ich Swami Sivananda ob ich die richtige Entscheidung gefällt hatte. Die Meditation war sehr stark und aufschlußreich: Irgendwann sah ich über meinem Kopf eine lange Säule auf dem der Gott Siva saß. Er meditierte im Lotussitz und ganz feine weiße Ashe kam aus seinem Kopf heraus, der seinen Körper bedeckte. Ein Teil der Ashe fiel zu Boden und umgab auch meinen Körper. Ein anderer Teil ging in die Säule hinein. Dann spürte ich eine Berührung am Rücken was mir einen Schrecken einjagte. Dieser Moment des Schreckens hat mich aus diesem meditativen Erlebnis völlig herausgerissen. Ich machte die Augen auf, sah um mich herum und stellte fest, daß mich keiner berührt hatte. Damals hatte ich keine Ahnung von Kundalinierlebnissen, was ich später in der Yogalehrerausbildung lernte. Jedoch sah ich in diesem Erlebnis einen sehr starken Segen von Swami Sivananda, und auch vom Gott Siva, der Yogi aller Yogis. Es war ein Darshan. Dieses Erlebnis gab mir die Gewißheit, dass sich alles zum Guten wenden würde. Somit war mir auch klar, daß ich mir keine Sorgen machen bräuchte. Ich fühlte, daß ich eine ganz alte Samskara wiedererweckt hatte und das alles Weitere bestimmt herausfordernd, aber dennoch möglich sein würde. Dieses Gefühl ließ mein damaliges körperliches Problem gewissermaßen in den Hintergrund treten obschon es nicht unwichtig war. Ich hatte einfach die Gewißheit, daß ich meine Gesundheit durch Yoga und durch medizinische Methoden verbessern würde. Der Weg, den ich geschlagen hatte, war der Richtige.

Im Laufe meiner Yogapraxis ist mir bewußt geworden, daß dieses wunderschöne Erlebnis mit dem Gott Siva einerseits, und meine damalige mangelnde Gesundheit andererseits, alles nur Erfahrungen sind und nichts mehr. Sie sind eigentlich Maya oder Illusionen an denen wir nicht stecken bleiben sollten. Dennoch sind sie aber auch Träger einer wichtigen Botschaft, die wir verstehen sollten. Denn ganz gleich ob unsere Erfahrungen uns Freude oder Schmerz bereiten, sind sie dennoch Geschenke, da sie uns etwas mitteilen. Die Botschaft meines Meditationserlebnisses hieß: “Gehe den Weg des Yoga, gib ihn niemals auf und mache immer weiter.” Das war mein erstes Erlebnis bei Yoga Vidya, das ich absolute nicht erwartet hatte.

Namaste,
liebes Yoga Vidya Team,

ich hatte bereits einige Zeit darüber nachgedacht eine Yoga-Lehrer Ausbildung zu machen, es dann aber nach einiger Zeit wieder verworfen, bis mich eines Tages meine Yogalehrerin darauf angesprochen hat ob ich mir eine solche Ausbildung nicht vorstellen könnte. Sie hat mir ein Yoga-Vidya Journal in die Hand gedrückt und mir die entsprechende Ausbildung markiert. Nachdem Sie mir dann einiges über die Ausbildung erzählte und sie mich genau zum richtigen Zeitpunkt erwischt hat, habe ich mich im Juni 2010 für die 4-Wochen Ausbildung an der Nordsee angemeldet. Nach der Anmeldung ging dann die aufregende Zeit der Vorfreude los :-). Ich habe mich noch genauer über Yoga informiert, habe das "Große illustrierte Yoga-Buch" gelesen, mich über einige Rituale gewundert und natürlich intensiv Asanas geübt, ich wollte mich vor den anderen Teilnehmern nicht blamieren, da ich erst Übungspraxis seit einem Jahr hatte.
Endlich wurde es dann September und die Reise ging los. Nach einer fast 14 stündigen Zugfahrt kam ich am Bahnhof an und entdeckte auch sofort einige Yogabegeisterte (erkennbar an den, am Rucksack befestigte, Yogamatten). Wir wurden in ein Großraum Taxi eingepackt und fuhren zum Ashram an der Nordsee. Bereits während der Fahrt haben wir uns gut unterhalten und ich hatte auch im Ashram, bereits bei der Ankunft das Gefühl mit Menschen zu sprechen die ich bereits kannte (und dass obwohl ich weder spirituell noch esoterisch veranlagt war).
Die Zimmer wurden verteilt und die Koffer verstaut, dann ging es los.
Das erste Ritual, die Einweihung, mit "roten Punkten" auf der Stirn und fremdartigen Klängen, bei denen ohne eine Ahnung des Textes einfach mitgesungen wurde, war so ziemlich das seltsamste, dass ich bis dato gemacht hatte. Zunächst kam ich mir irgendwie fehl am Platz vor, jedoch ging es den meisten anderen Teilnehmern nicht anders, was mich doch einigermaßen beruhigte :-). Ich erinnere mich auch noch an meine erste Meditation, ich dachte die Zeit würde niemals vorüber gehen, meine Gedanken wollten sich einfach nicht beruhigen und hüpften von einem zum anderen und lachten mich förmlich aus :-). Auch die Essenszeiten und das Essen waren durchaus gewöhnungsbedürftig, anfangs dachte ich, ich müsste bei 2 Mahlzeiten am Tag verhungern.
Die nächsten Wochen waren abwechselnd befremdlich, wunderbar, fantastisch und fürchterlich :-), manchmal auch alles zusammen. Ich musste mich mit mir selbst auseinandersetzen wie noch nie in meinem Leben, hatte viele Erkenntnisse und auch Krisen. Ich habe einige Dinge erlebt die ich nie wieder vergessen werde und bin bis an meine Grenzen gekommen.
Jedoch alles in allem, war es die beste Zeit meines Lebens, ich habe eine Freundschaft geschlossen, welche man auch Seelenverwandtschaft nennen kann, für diese bin ich dem Universum unendlich dankbar. Auch sonst habe ich mich im positiven verändert, ich bin sehr viel ruhiger und entspannter geworden, bin achtsamer und auch spiritueller geworden. Die Ausbildung hat mich "heil" gemacht, wie mir eine Schamanin erklärt hat. Ich liebe das Leben und seine Herausforderungen (meistens zumindest ;-))
Nach den 4 Wochen Ausbildung gab es zum Schluss noch einmal ein Ritual mit "roten Punkten" auf der Stirn, nur dass es diesmal nicht befremdlich sondern wunderschön war, alle hatten ein Leuchten in den Augen, das kann man in Worte gar nicht fassen kann und das abschließende "Om-Singen" mit allen ca 40 Teilnehmern, hatte soviel Kraft und Energie, unglaublich.
Vielen Dank noch einmal für diese unglaubliche Zeit.

Om, Shanti, Shanti, Shanti
Om, Frieden, Frieden, Frieden

P.S.: Übrigens die Mantren kann ich mittlerweile auswendig, allen voran das "Jaya Gansha" ;)

Antworte auf diese Diskussion

RSS

© 2012   Impressum | Yoga Vidya

Badges  |  Ein Problem melden  |  Nutzungsbedingungen